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18. Gewandhaussingen sächsischer Chöre

1. Dezember 2012 | Gewandhaus Leipzig

Foyersingen

Chorgemeinschaft Engelsdorf e.V. Ltg.: Katharina Hesse
Ensemble Musica Chemnitz e.V. Ltg.: Wolfgang Richter
Frauenchor Niesky e.V. Ltg.: Carmen Funke
Gemischter Chor Frohburg e.V. Ltg.: Wolfgang Kaube
Gemischter Chor Neukieritzsch e.V. Ltg.: Viktor Vetter
Grünauer Chor Leipzig e.V. Ltg.: Benjamin Hartmann
Chor des Leibniz-Gymnasiums Leipzig Ltg.: Sigrun Schläfer
Chor der Koreanischen Ev. Gemeinde Leipzig Ltg.: An-Hoon Song
Polizeichor Leipzig e.V. Ltg.: Marcus Herlt
Seniorenchor der Volkssolidarität Chemnitz Ltg.: Gudrun Dorschner
Seniorenchor musica 74 Dresden Ltg.: Alexey Fomenkov
Volkschor Taucha e.V. Ltg.: Katrin Gerstner

 

Festkonzert im Großen Saal

CHORisma e.V. Leipzig Ltg.: Michael Haffner
frauenchor femmes vocales Ltg.: Sylke Zimpel
Polizeichor Dresden e.V. Ltg.: Torsten Petzold
taktwechsel e.V. Ltg.: Christian Günther

 

Orgel: Andreas Mitschke

 

Gustav-Wohlgemuth-Plakette des Sächsischen Chorverbandes

Für außergewöhnliche Verdienste um das sächsische Laienchorwesen kann das Präsidium des Sächsischen Chorverbandes e.V. aller zwei Jahre die „Gustav-Wohlgemuth-Plakette“ verleihen. Die Verleihung wird im Jahr 2012 erstmalig geschehen, Preisträger sind der Zwickauer Komponist Prof. Jürgen Golle und Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages. Die Ehrung soll eine engere Verbindung zwischen den Geehrten und dem Sächsischen Chorverband e.V. begründen. Sie soll ferner in der Öffentlichkeit beispielgebend für die Attraktivität sächsischen Chorschaffens wirken.

Gustav Wohlgemuth (* 2. Dezember 1863 in Leipzig; † 2. März 1937 ebenda) war Chordirigent und Komponist in Leipzig. Wohlgemuth zeichnete sich als Komponist und Bearbeiter von mehr als 100 Werken insbesondere für Männerchöre aus. Ab 1898 arbeitete er bis zum Jahr 1932 im Führungsgremium des Deutschen Sängerbundes als musikalischer Sachverständiger des geschäftsführenden Ausschusses mit. Nachdem er bereits zuvor durch die Stadt Leipzig den Titel Musikdirektor erhalten hatte, wurde Gustav Wohlgemuth im Jahr 1918 zum Königlich Sächsischen Professor ernannt. An der Gründung des Sächsischen Sängerbundes im Jahre 1924 hatte Gustav Wohlgemuth maßgeblichen Anteil. Er hat einen historischen Beitrag zur Entwicklung und zur Organisation des sächsischen Chorwesens geleistet.

Prof. Jürgen Golle, Komponist
Jürgen Golle wurde am 4. November 1942 in Zwickau geboren. Seit 1967 lehrte er an der Pädagogischen Hochschule Zwickau – zuletzt TU Chemnitz, in den Fächern Musiktheorie und Tonsatz. 1984 wurde er zum Dozenten und 1993 zum Professor berufen. Jürgen Golles Kompositionsverzeichnis umfasst zahlreiche Instrumental-, Orchester- und Vokalwerke. In den letzten Jahren hat er sich deutschlandweit eine geschätzte und führende Stellung erworben, was nicht nur die besonders große Verbreitung seiner Chorkompositionen beweist. Jürgen Golle behauptet sich in der Chorszene seit vielen Jahren durch seinen Ideenreichtum, seinen eigenen Stil und seine musikalische Liebe zum Detail. Für sein umfangreiches Schaffen als Komponist zahlreicher Werke der Chormusik und sein Lebenswerk wird ihm die Gustav-Wohlgemuth-Plakette verliehen.

Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages
Dr. Matthias Rößler setzt sich seit vielen Jahren für die Belange des Chorsingens in Sachsen ein. Er wirkte beispielsweise als Schirmherr des Chorkonzertes Moritzburg mit und unterstützte weitere Veranstaltungen und Projekte des Sächsischen Chorverbandes sowie des Ostsächsischen Chorverbandes. Im Editorial der Verbandszeitschrift Unisono 1/10 schrieb Dr. Matthias Rößler: „Was mich persönlich betrifft, so ist bekannt, dass mir die Förderung der Attraktivität der Chorarbeit im Freistatt Sachsen nicht erst seit heute ganz besonders am Herzen liegt. Sie können meiner Unterstützung auch weiterhin sicher sein.“

Für die langjährige Unterstützung der Laienchorarbeit im Freistaat Sachsen wird ihm die Gustav-Wohlgemuth-Plakette verliehen.

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